Absage 2020

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und besondere Entscheidungen – so schwerenherzens man diese auch zu treffen hat. In zwei Videokonferenzen und nach Absprachen mit den Verantwortlichen auf unterschiedlichen Ebenen, haben die Kreis-Jugendfeuerwehrführung und die Zeltlagerleitung die Absage des 15. KJF-Zeltlagers im Juli 2020 beschlossen. Diese Entscheidung wurde am 30. März 2020 wie folgt veröffentlicht:


Liebe Kinder- und Jugendfeuerwehren,

die Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg hat heute in Absprache mit allen Verantwortlichen die Entscheidung getroffen, die geplanten Großveranstaltungen der Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg e. V. bis zum 26..08.2020 abzusagen. Dies betrifft im Einzelnen folgende Veranstaltungen:

  • Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren am 07.06.2020 in Bad Nenndorf
  • Kreis-Kinderfeuerwehr-Orientierungsmarsch am 13.06.2020 in Liekwegen
  • Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren vom 18. bis 25. Juli 2020 in Stadthagen
  • Internationaler Jugendaustausch mit der Jugendfeuerwehr Gdow vom 31. Juli bis 
zum 08. August 2020 in Polen.

Diese Entscheidung war nicht einfach, aber nach dem Austausch mit allen Verantwortlichen, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Für uns steht die Gesundheit aller Mitglieder in unseren Kinder-, Jugendfeuerwehren und Feuerwehren an erster Stelle. Da es sich in der Mehrzahl um Großveranstaltungen mit teilweise über 1000 Menschen handelt, können wir die Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen nicht garantieren. 
Weiter haben uns zahlreiche Anfragen erreicht, dass viele Helfer und Helferinnen aufgrund ihrer derzeitigen Arbeitssituation nicht mehr zur Unterstützung der Veranstaltungen, insbesondere des Zeltlagers, zur Verfügung stehen werden. 
Unsere Feuerwehren im Landkreis stehen vor der Herausforderung, das Schlüsselpersonal in der Feuerwehr zu schützen und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren aufrechtzuerhalten. Ein Kreiszeltlager kann aber nur mit Hilfe aller freiwilligen Feuerwehren durchgeführt werden, daher sehen wir auch zur Sicherung der Einsatzbereitschaft von der Durchführung des Zeltlagers ab.

Wir möchten damit unseren Beitrag leisten, eine Ausbreitung des Virus in der Gesellschaft zu verlangsamen, um einer Überlastung der Gesundheitssysteme vorzubeugen und die Schwächsten, die eine Erkrankung ernsthaft gefährden könnte, zu schützen. Wir folgen damit den Empfehlungen der Experten.

Über Sitzungen und geplante Fortbildungsveranstaltungen entscheiden wir im Einzelfall und kurzfristig. Für die Abnahme der Leistungsspange befinden wir uns mit anderen im Austausch für eine Alternative.

Solltet Ihr dazu oder darüber hinaus Fragen haben, könnt Ihr Euch jederzeit gerne an uns wenden.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Silke Weibels – Frank Prietzel – Markus Schade – Mareike Schlüter